Was die Halftime Show als kulturelle Bühne mit Deutschland zu tun hat

Kultur ist nie nur „Show“. Kultur ist ein Signal: Wer gehört dazu – und wer nicht.


Bad Bunny performte beim Super Bowl hauptsächlich auf spanisch, die einzigen englischen Worte waren: „God Bless America“ – und zählte Länder in Nord-, Mittel- und Südamerika auf. Nicht nur die USA. Amerika als Kontinent. 

Warum das für Deutschland relevant ist?

Weil auch bei uns gerade verhandelt wird, wer „mitgemeint“ ist – in Sprache, in Bildern, in Institutionen. Und weil „Kulturkampf“ nicht nur auf Wahlplakaten stattfindet, sondern im Alltag: in Kommentarspalten, in Meetings, in Förderentscheidungen, im Recruiting.

Dass dieser Auftritt für die MAGA-Vertreter als „un-American“ gelesen wurde, sagt dabei fast alles: Kultur wird politisiert, sobald Zugehörigkeit sichtbar wird. Und genau deshalb war das, was wir gesehen haben, ein anderes Angebot: Zugehörigkeit statt Ausgrenzung. 

Bei The Impact Company sehen wir jeden Tag, wie sehr Kultur wirkt – im Kleinen wie im Großen: in Meetings, in Transformations-Workshops, in Sprache, in Bildern, im Recruiting, in Krisen, in dem, was als „normal“ gilt.

Und wir sehen auch: Wenn Zugehörigkeit nur ein Lippenbekenntnis bleibt, kippt sie schnell. Wenn sie Struktur bekommt, hält sie.

Ich kann die Freude vieler Menschen gut nachvollziehen, wenn ihr Land Teil der Erzählung wird. So fühlt sich Repräsentation an: sichtbar, selbstverständlich, anerkannt.

Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft:
Wir sind nicht das Nebenprogramm. Wir sind viele. Und wir sind hier.